Soviel Tradition verpflichtet. Um Kultur und Brauchtum rund um’s Roggenbrot zu bewahren und den kommenden Generationen zu überantworten, haben Walliser Bauern, Müller und Bäcker die Initiative ergriffen, um „ihr“ Roggenbrot mit einem AOP zu schützen.

Seit 2004 muss Brot, das Walliser Roggenbrot genannt werden will, 3 Bedingungen erfüllen:

1.    der Roggen muss im Wallis angepflanzt, gewachsen und geerntet sein,
2.    das Roggenmehl muss in einer Walliser Mühle gemahlen worden sein und
3.    in einer Walliser Bäckerei verbacken worden sein.
Dann und nur dann darf es das begehrte Qualitätslabel AOP tragen.

Doch trotz des Pflichtenhefts der AOP-Vereinigung, das jeder Bäcker erfüllen muss, unterscheidet sich jedes Walliser Roggenbrot vom anderen, denn jeder, der über 60 zertifizierten Bäcker, erhält die Freiheit, seinem Brot sein Wissen, seine Erfahrung und seine Liebe zum Produkt zu geben.

Was zeichnet das Walliser Roggenbrot AOP aus:

  • Form: rund/ fladenförmige
  •    Farbe: grau-braun
  •   Geschmack: leicht säuerlich
  •    Roggenvollkornmehl mit max. 10% Weizen
  •    Mehl wird aus reinem Walliser Getreide gemahlen
  •    Sauerteig mit extra langer Gärung
  •   regelmässige Kontrollen